20 Tage Burpee Challenge. Ein kurzes Resümee.

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Es ist Samstag. Ausschlafen Fehlanzeige. 5 Uhr klingelt der Wecker und es heißt für mich Wochenend(Früh)schicht. Knapp 11 Stunden auf Arbeit. Ich muss zugeben, ich gehe gern arbeiten. Mir macht es wieder richtig Spaß. Neuer Job, neuer Arbeitgeber. Alles passt. Nur am Wochenende fällt es einem doch etwas schwerer, da die Familie zu Hause ist. Wenn das Wetter noch nahezu perfekt ist, dann würde man doch lieber zu Hause bleiben, im Kreis seiner Lieben. Was soll’s, man kann es nicht ändern.

Nach der Schicht freute ich mich auf meine Burpee Challenge und der damit verbunden Bewegung. Sitze ich meist auf der Arbeit im Bürostuhl und habe kaum Bewegung.

Gestern war der zwanzigste Tag meiner Challenge. Wie schnell die Tage vergehen. Nur noch 10 Tage und ich bin fertig. Dann werden weitere 3000 Burpees hinter mir liegen, zu meinem großen Ziel am Ende des Jahres von 25000 Burpees.

Ich war nicht auf eine neue PB aus, als ich mit den 100 Burpees gestern startete. Ich wollte eine Zeit um die 6.20 Minuten haben. Wie ich schnell merkte, hatte ich ein gutes Tempo von Anfang an drauf. Das obwohl ich mich einen Tag zuvor verhoben und Rückenschmerzen hatte. Auch mein Fussnagel vom großen Zeh hatte sich entzündet angefühlt und ich hatte seit der Nacht schon Schmerzen, jedes mal wenn ich mich irgendwo anstieß. Beim Sport kann ich solche Schmerzen gut unterdrücken. Der Adrenalin und Testeron Ausstoß tut sein übriges. Am Ende hatte ich eine Zeit von 5:59 Minuten. Knapp an meiner PB von 5:44 Minuten vorbei. Das war mehr, als ich mir erhoffte. Das beste daran, meine Rückenschmerzen waren weg. Wie ich vermutete, hatte ich mir wohl nur was geklemmt.

Es folgten 100 Situps. Die hatte ich den letzten Wochen viel zu sehr vernachlässigt. 50 Pushups pumpen nochmal ordentlich den Trizeps und die Schultern auf. 50 Squats, damit man das Gefühl bekam, was für seine Oberschenkel und den Hintern getan zu haben. Aus dem Lautsprecher lief die ganze Zeit Rammstein mit „Feuer frei“, „Haifisch“ usw. Die Musik spornte mich weiter an. Burpees sollten es sein. 25 Wiederholungen waren gut. Die Zeit, 54 Sekunden. Ich hatte am Anfang nicht gleich meinen Rhythmus gefunden. Ich fühlte es geht noch schneller. Nochmal 25 Burpees bei einer Zeit von 52 Sekunden, damit neue PB. Da geht noch was. Weitere 25 Burpees folgten und ich schlug zum zweiten mal meine PB mit einer Zeit von 50 Sekunden. Wahnsinn. Was für Energie ich in mir spürte. Wie auf einem Trip. Geiles Gefühl.

Zum Abschluss folgten 25 Pushups und 50 Situps. Ehrlich, ich hätte weiter machen können. Ich war gut drauf und wäre ich mit den anderen „early birds“ zusammen gewesen, wäre sicherlich noch das ein oder andere Workout gefolgt. Auf der anderen Seite war es gut aufzuhören. Denn es folgen noch weitere Tage und in den nächsten 10 Tagen kommen mindestens noch 1000 Burpees.

Dank der vielen Burpees sehe ich eine gute Entwicklung bei mir. Die Ausdauer ist besser geworden. Mein Lat, Schultern und die Oberarme haben eine gute Entwicklung hingelegt. Ich bin mehr als zufrieden. Demnächst heißt es für mich, meinen Fokus mehr auf komplette Workouts und Laufeinheiten zu legen. Burpees sind zwar geil, aber ich brauche wieder etwas mehr Abwechslung bei den Einheiten.

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Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

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