3. Training Freeletics, heute wieder mit der schönen Aphrodite

freeletics_Skaterpark
Ich kann schon behaupten, dass es diese Hassliebe zwischen Aphrodite und mir gibt. Allein die ersten beiden Trainingseinheiten mit 50 bzw. 40 Wiederholungen verlangen immer noch alles von mir ab. Auch wenn die Übungen sicherlich inzwischen einfacher und “schneller” gehen und die Wiederholungsanzahl sich von mal zu mal steigert. Aphrodite ist einfach nur was für Masochisten. Ich glaube aber fest daran, dass in jedem von uns einer steckt. Ansonsten würden wir uns Freeletics nicht freiwillig antun.
Gestern trafen wir uns am Skaterpark in Frankfurt. Das neu gebaute ECB Gebäude schafft natürlich eine tolle Skyline im Hintergrund. Die Plätze waren allesamt gut von Kickern und Skatern belegt. Wir hatten Glück und konnten uns noch einen freien Platz ergattern. Schnell haben sie die Leute gefunden, die gemeinsam den gleichen Workout auf der Tagesordnung hatten.

Dann ging es los! 5, 4, 3, 2, 1 … Attacke. Die ersten 30 Burpees liefen recht gut und erst jetzt merkte ich, wie meine Pumpe auf Touren kam und eine leichte Schnappatmung einsetzte. Die 50 waren geschafft. Jetzt noch 50 Squats, die recht fluffig durchgingen (ehrlich gesagt liebe ich Squats) und danach noch 50 Situps. Situps sind für mich immer noch eine Quälerei, da meine Wampe immer noch im Weg ist. Aber sie werden besser und fallen leichter, von mal zu mal. Wer meine Berichte verfolgt, kennt inzwischen den Spaß und weiß, das Spiel wiederholt sich wieder von vorn.

Die nächsten 40 Burpees waren durch und ich musste mich das erste mal am Zaun festhalten. Verdammte Hacke, war das heute schwer und irgendwie hatte ich kein gutes Gefühl. Schnell ein Schluck Wasser trinken und ich vernahm die ersten Rufe “Weiter geht’s…los, Ausruhen könnt ihr später”. Ja, ne ist klar. Runter, hoch, runter, hoch….

Der 30er Satz wird zur reinen Tortour und merkt, wie es langsam aber sicher an den Kräften zerrt. Die Pumpe rast und gefühlt schlägt mein Herz nicht mehr in der Brust, sondern direkt hinterm Großhirn. Ein Gedanke hält mich nur noch am Leben, die nächste verdammte Runde hat nur noch 20 Wiederholungen und danach kommen nur noch lächerliche 10 Wiederholungen. Lächerlich? Wenn alles nur noch brennt und irgendwie hämmert, man schon merkt das man an sein Limit kommt. Da können je 10 Wiederholungen ganz schön weh tun.

Komm weiter, nur noch zählen…19, 18, 17, …. das Ziel ist Nahe.

Mein Glück, ich hatte verdammt viel Unterstützung und Anfeuerungsrufe der anderen. Das geilste daran, sie waren mit ihren Workouts bereits fertig und machten bei meinen letzten Übungen noch mit. Wie sind die denn drauf? Krasse Gruppe, aber die geilste der Welt.

Und was macht eigentlich meine Zeit? Beim zweiten mal konnte ich meine PB (persönliche Bestzeit) Bereits von 1 Stunde 9 Minuten auf 55 Minuten 26 Sekunden reduzieren. Fast 15 Minuten besser. Und heute? Ich wusste anhand der Zwischenzeiten, dass ich heute was reißen konnte. Dann der Ansporn der anderen. Was soll ich sagen? Es gab wieder eine PB. Die Uhr zeigte zum Schluss 40 Minuten und 59 Sekunden an. Das sind nochmal 15 Minuten schneller. Bäääääm Baby, so sieht’s aus!

Es war wieder ein guter Tag. Ein verdammt guter Tag.

Mit Jens machte ich zum Schluss noch ein Pushup (Liegestütze) Max. Das heißt, so viele Pushups in 100 Sekunden machen wie möglich. Aber nicht die einfachen Pushups, sondern die, bei denen man sein Körper voll ablegen, die Hände vom Boden nimmt, wieder aufsetzt und sich hochstemmt in die Ausgangsposition. Ich kann Liegestütze und das sehr gut. Dank der Pushup-Runtastic-App, nach der ich lange trainierte, schaffe ich 80 Liegestütze ohne Probleme in einem Zug. Aber dieses Ablegen am Boden macht bei den Max Übungen doch zu schaffen. Irgendwann vergaß ich zu zählen und bekam leider in beiden Oberschenkel einen Krampf. Aber ich zog durch. Das nächste mal sind Pushup Max wieder dran und dann will ich es wissen. Nicht nur das, denn Aphrodite muss als nächstes Ziel unter 40 Minuten zu schaffen sein. Ich will, ich will, ich will …

Diese Woche erwartet mich aber erstmal Metis, Burpee Max und Situp Max. Ich bin gespannt wie meine Zeiten und die Anzahl der maximalen Wiederholungen sind.

Zu guter letzt, dank meiner Ernährungsumstellung habe ich innerhalb von 1,5 Wochen schon 2,6 kg an Körpergewicht verloren. Das macht mich Stolz und ich habe jetzt schon wieder Bock auf die nächste Einheit. Ja wenn nur nicht dieser Muskelkater wäre, der sich seit gestern Abend immer mehr in meinen Beinen bemerkbar macht. Aber, geiles Gefühl.

Ich bin froh das ich mit Freeletics angefangen habe, dass ich jede Menge Gleichgesinnter kennen gelernt habe und das es verdammt viel Spaß macht. Von meiner Seite kann ich jedem Freeletics empfehlen. Fangt an, besser heute als morgen und ihr werdet euch selbst in ein paar Wochen nicht mehr wieder erkennen.

Aufgeben ist keine Option.

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

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