Aphrodite in 17:30 Minuten. Aufgeben ist keine Option.


Heute Mittag bin ich schon aufgewacht und ich weiß nicht warum, mein erster Gedanke war „heute mache ich Aphrodite“. Bevor sich welche wundern wieso der Wünsche am einem grauen und wolkenverhangenen Montag erst gegen Mittag aufwacht, ich hatte Nachtschicht und zudem nur vier Stunden geschlafen. Dementsprechend fühlte mich auch, wie ein Zombie aus Walking Dead. Kommen wir zurück zu meinem ersten Gedanken „Aphrodite“. Das ich mich darauf mal freue, hätte ich vor drei Jahren, als ich mit Freeletics angefangen hatte, niemals gedacht.

Bei meiner ersten Aphrodite empfand ich nur Hass, Verzweiflung und hatte nur einen Gedanken der mich weiter machen ließ „Aufgeben ist keine Option„. Und da war noch meine Frau. Ich hatte ihr versprochen das Workout zu Ende zu bringen. Ich glaube im Nachhinein war dies der ausschlaggebende Punkt. Nicht das sie es so wollte und das ich musste, sondern das ich nicht als Versager dastehen wollte. Zumal ich im Sport (Torwart, Boxen, Bodybuilding/Kraftsport) immer alles und darüber hinaus gegeben hatte. Aufgeben war bisher tatsächlich nie eine Option. Weder privat noch beruflich.

Aphrodite fällt mir nach drei Jahren, in den ich Freeletics mache, immer noch nicht leicht. Einfacher ist es geworden, da man weiß was auf einem zukommt und man trainierter und ausdauernder geworden ist. Zudem sind 16 Kilogramm weniger auf der Waage. Das macht einiges aus. Ich brauchte trotzdem eine gute Stunde, um mich nach dem Aufstehen dazu zu bringen, den Start Button in der App zu drücken. Als es endlich los ging war ich froh. Meist mache ich mir Musik an um richtig gepusht zu werden. Dann geht der Tunnelmodus an und los gehts.

5,4,3,2,1,go…

Die ersten 50 Burpees waren in 2:30 Minuten erledigt. Weiter ging es mit 50 Squats und 50 Situps. Danach folgte das gleiche Spiel mit je 40, 30, 20 und 10 Wiederholungen. Burpees stellten nach der 100-Burpee-Challenge im April keine Probleme da. Auch wenn ich die erste Mai Woche so gut wie keine mehr gemacht hatte. Die Fitness und Schnelligkeit war weiterhin da. Einziger Schwachpunkt waren die Squats. Da musste ich das eine oder andere mal einen kurzen Stopp machen. Kann auch sein das von der Lauferei die letzten Tage die Beine etwas schwer sind. Ich weiß, Ausreden, mimimimi und so ^^

Aphrodite: 50 Burpees – 50 Squats – 50 Situps – 40 Burpees – 40 Squats – 40 Situps – 30 Burpees – 30 Squats – 30 Situps – 20 Burpees – 20 Squats – 20 Situps – 10 Burpees – 10 Squats – 10 Situps

Dafür hatte mein Bauch bei den Situps schmerzfrei durchgehalten. Komischerweise habe ich da immer noch hin und wieder Probleme nach der Gallen OP. Obwohl das jetzt 3 Monate her ist. Deshalb hatte ich in den letzten Wochen eher selten Situps gemacht.

Mit einer persönlichen Bestzeit hatte ich wahrlich nicht gerechnet. Einziges Ziel war unter 20 Minuten zu bleiben. Bereits in der dreißiger Runde dachte ich „wenn ich das Tempo jetzt halte und vielleicht noch etwas Gas gebe, dann könnte ich knapp unter meiner alten persönlichen Bestzeit bleiben“. Es hat geklappt und ich konnte meine Zeit um 29 Sekunden verbessern. Am Ende stand eine Zeit von 17:30 Minuten. Ich war mehr als happy und hatte nur ein fettes Grinsen im Gesicht.

Ich freue mich schon auf die 3x Aphrodite diesen Monat mit Mady. Anlässlich unseres Freeletics Jubiläum hat sie sich das ausgedacht, auch wenn das nicht ohne ist.

Oben seht ihr ein Vergleichsbild wie ich vor drei Jahren mein erstes Aphrodite Workout gemacht und fertig ich danach ausgesehen hatte. Ich war gefühlt eine Stunde nicht mehr ansprechbar und ich schwöre euch, ich bin mit Sicherheit dem Sensenmann gerade so von der Schippe gesprungen. Dagegen heute. Ein lächeln auf den Lippen und wesentlich entspannter. Auch wenn Aphrodite immer noch eine ganz starke Hausnummer ist.

Ihr könnt alles schaffen, wenn ihr nur ganz fest daran glaubt. Motiviert euch gegenseitig mit einem #clapclap nach einem erfolgreichen Workout. Pusht euch, wenn ihr merkt das der andere Athlet bereits an sein Limit geht. Helft euch. Denn das macht die Freeletics Community aus.

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

You may also like...

2 Responses

  1. Matthias sagt:

    Glückwunsch!

    Beeindruckend!

    Danke für die Motivation

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.