Der Coach ist manchmal eine „Bitch“!

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Da die letzten Wochen Freeletics zwar anstrengend aber durchaus machbar waren, hatte ich am Ende der letzten Woche bei der Frage „Wie denn die Woche war?“ die Option „Könnte härter sein“ ausgewählt. Fataler Fehler, als ich den folgenden Wochenplan gesehen habe (Hyperion am Anfang der Woche stand auch noch dabei):

Ganz ehrlich, wer denkt sich so einen kranken Scheiß aus? Am meisten „Angst“ machte mit der 4. Trainingstag mit Dione strength und als ob das nicht genug war, sollten noch 2×100 Squats und 2×100 Burpees folgen. Ja ne ist klar, ihr seit doch Irre bei Freeletics. Egal, jammern hilft nicht, da muss man durch.

Denn Anfang mit den „early birds“ um 6:00 Uhr morgens machte Hyperion. 5 Runden jeweils 5 HS Kipping Pushups (ich mache die immer als strict Version) – 25 Squats – 5 HS Kipping Pushups – 25 Jumps – 60 Sekunden Pause. Die Pausen sollte man auf jeden Fall einhalten. Wie man schnell merken wird, braucht man diese um sich ein wenig zu erholen und zum anderen den Körper effektiv zu fordern. Nach 11:04 Minuten und mit neuer PB war der Käs gegessen. Es folgten 100 Situps, 100 Crunches und 100 Squats. Was macht man nicht alles, wenn noch weitere aus der FRA Freeletics Gruppe da sind.

Am Abend folgte dann 5/6 Kentauros strength. Vor dem Workout habe ich immer einen riesen Respekt. Dabei ist es überhaupt nicht so schlimm und macht sogar viel Spaß.

Kentauros strength: 2x20m Lunge Walk – 10 High Jumps – 2x20m Burpee Deep Squats – 10 High Jumps.

5 Runden sind schnell erledigt und wenn man das noch zu zweit macht, fällt es ein wenig einfacher. Die Zeit blieb bei 24:27 Minuten stehen. Damit war ich um 1 Minute und ein paar Sekunden langsamer als bei meiner PB. Nächstes mal. Es folgten im Anschluss noch 2×50 Burpees. Die machten nicht wirklich Spaß, da zu diesem Zeitpunkt Schneeregen einsetzte. Alles und jeder waren innerhalb von 2 Minuten klitschnass.

Am nächsten Morgen hieß es raus aus den Federn, dass nächste Workout stand an.

4 Runden „Venus“: 50 Pushups – 20 Situps – 50 Squats. Zusammen sind das 200 Pushups, 80 Situps und 200 Squats. Hört sich erst einmal nicht viel an. Was einen richtig fertig macht sind die 200 Pushups. Da merkt man schnell ein brennen in den Schultern. Trotzdem neue PB mit 14:50 Minuten. Klar war das nicht alles und es folgten 50 Burpees, 50 Pullups und 100 Crunches. Fertig für heute.

Dann kam es, wie es kommen musste, Dione strength. Mein absolutes Hass-Workout. Es gibt keinen fieseren Scheiß als dieses Workout. Es fordert einem alles ab. Kondition und Kraft werden gleichermaßen gefordert.

Jumps

3 Runden Dione strength: 75 Jumping Jacks – 25 Burpees Squat Jumps – 50 Toes to Bar – 75 Jumping Jacks – 50 Jackknifes – 25 Burpees Squat Jumps.

Summa Summarum sind das 450 Jumping Jacks, 150 Burpees Squat Jumps, 150 Toes to Bar und 150 Jackknifes. Hola die Waldfee, Spaß ohne Ende. Die Jumping Jacks kann man als aktive Erholung ansehen. Die Burpees Squat Jumps laufen bei mir auch ganz gut durch. Auch wenn die Pumpe bis zum Anschlag rasselt. Die 150 Jackknifes brennen wie die Hölle. Aber am schlimmsten und das ist mit nichts anderes vergleichbar sind die 150 Toes to Bar. Die ersten 2×50 Wiederholungen gehen noch. Die letzten 50 Wiederholungen sind der blanke Horror. Erschwerend kommt noch hinzu, wenn man aus den Grippad Handschuhen immer wieder rutscht, weil die inzwischen nass-geschwitzt sind. Am Ende waren nur noch einzelne Wiederholungen möglich. Die Kraft hätte sicherlich für ein paar mehr gereicht, die Angst von der Stange zu rutschen und sich weh zu tun, war das eigentliche Problem. Ok ich gebe es zu und die Kraft, die langsam sich dem Ende neigte. Am Ende stand eine Zeit von 52:29 Minuten und damit hatte ich meine alte PB um satte 8:44 Minuten verbessert. Mein Ziel war knapp unter einer Stunde zu kommen, da meine letzte Zeit noch bei 1:01:13 Stunde lag. Bäääääm mal so richtig gerockt.

Danke an dieser Stelle an Daniel. Der mich bewusst/unbewusst mitgezogen hat bei diesem krassen Workout.

Der aufmerksame Leser wird festgestellt haben, da fehlt doch noch was. Ich bin ehrlich, die 150 Pullups, 100 Burpees und 100 Squats werde ich noch nachholen. Damit hätte ich dann den Wochen-Coach geschafft und erfolgreich zum Abschluss gebracht. Nur nicht mehr heute oder in den nächsten zwei Tagen. Sondern in der neuen Woche, mit neuer Kraft und Motivation.

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

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2 Responses

  1. leon sagt:

    no offense. aber wenn du bei den Pushups, egal nach wie vielen wiederholungen, belastung, schmerzen oder ein brennen in der schulter spürst, dann machst du sie in der falschen Körperstellung/Ausführung. Schulterprobleme kommen meist daher, dass die Ellbogen nicht am Körper gehalten, sondern nach außen weg gedrückt werden.

    Ansonsten ansehnliche Leistung. Scheinst viel unterwegs zu sein und dein Pensum kann man auch so durch gehen lassen. Viel Erfolg noch auf deinem Weg und bleib auf jeden Fall dran 😉

  2. Michael Wünsche sagt:

    Hi Leon,

    da gebe ich dir sicherlich Recht. Bei mir ist es aber eher Erschöpfungserscheinungen und kaum Regeneration. Da ich die letzten 7 Tage an sechs davon trainiert hatte und mit sicherlich einige schwere Workouts (Dione strength) dabei waren.

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