Helios, Bauchzerstörung, Metis und Flat-Out-Burpees.

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Wieder einmal hieß es 5 Uhr Aufstehen. Dieses mal aber nicht, um zum Skatepark zu fahren, sondern zur Arbeit. Frühschicht kann schon hart sein und einen doppelten Espresso komme ich nicht in Schwung. Nach der Arbeit meinen Sohn noch abholen und von der Ferienbetreuung. Umziehen und ab zum Freeletics Workout. Das Wetter war eher wechselhaft und so konnten wir fast sicher sein, dass wir während der Workouts von dem ein oder anderen kurzen Schauer überrascht werden. So war es dann auch.

„Helios“ stand auf dem Plan. Hatte ich mich schon seit längerem auf das Workout gefreut. „Helios“ beansprucht deine ganze Körpermuskulatur. Arme, Schultern, Rücken, Bauch und Beine. Alles dabei.

Helios: 100 Burpees – 125 Lunges – 150 Climbers – 125 Situps – 150 Climbers – 125 Lunges – 100 Burpees

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100 Burpees sind eine Ansage, aber in einem Rutsch zu schaffen, wenn man Freeletics schon eine Weile macht. Die Lunges bringen die Beine ordentlich zum brennen und die Climbers die Schultern und Arme. 125 Situps sind keine wirkliche aktive Erholung und da brauche ich schon mal 2 kleine Zwischenstopps. Danach geht der Spuk wieder von vorn los. Das schlimmste sind die letzten 100 Burpees. Allein bei den ersten 10 Burpees, hatte ich das Gefühl, ich komme nicht mehr hoch. Danach läuft es wieder und der Rest ist reine Kopfsache. Schaffen kann man alles, wenn man nur will. Auch „Helios“. Am Ende stand die Zeit von 39:49 Minuten und damit war ich besser, als erwartet. Mit Sandra hatte ich letztes Jahr vor bei „Helios“ die 30 Minuten Marke zu knacken. Ich weiß nicht, wie das gehen soll. Bin ich immer noch Welten davon entfernt.

Danach kam 2×2 Runden „armor abs“, ohne Pausen. Die totale Bauchzerstörung. Da brennt der Ranzen. Als ob das alles nicht schon genug war, kam Alex auf die Idee „wir könnten ja ein schnelles Metis machen“. Oh was hatte ich den Kerl gehasst für diesen Vorschlag. Das schlimme dabei, Fatin ließ sich dazu überreden. Jetzt hatten die beiden mich in die Mangel genommen. Es gab kein Entkommen. Alex, ich hasste dich dafür. Auch wenn das nur von kurzer Dauer und das Gefühl nach „Metis“ einfach nur geil war.

Metis: 10 Burpees – 10 Climbers – 10 Jumps – 25 Burpees – 25 Climbers – 25 Jumps – 10 Burpees – 10 Climbers – 10 Jumps

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Ich weiß noch, wie ich bei den 25 Jumps in der zweiten Runde einfach nicht hoch hüpfen konnte, weil ich dachte, mir sacken gleich die Beine weg und ich komme auf den Knien wieder auf ^^ Herrlich und es sorgte für ordentliches schmunzeln im Umkreis.

Was soll ich sagen, irgendwas geht immer noch. 25 Flat-Out-Burpees folgten. Danach waren die letzten Kraftreserven aufgebraucht. In der Nacht wusste ich nicht auf welcher Seite ich schlafen sollte. Alles war platt und tat „weh“. Heute Morgen fühlte ich mich beim Aufstehen wie ein alter Mann. Das war eine richtig harte Nummer gestern. Heute muss ich nur 80 Burpees noch für die Challenge machen, dass war es dann. Morgen Restday, bevor es am Samstag oder Sonntag wieder weiter geht.

Ich bin froh solch eine tolle, hoch motivierte Truppe in Frankfurt getroffen und kennen gelernt zu haben. 2 Jahre bin ich nun dabei und hatte bereits seit meinem zweiten Freeletics Workout mit euch Kontakt gehabt. Seit dem ist fast keine Woche vergangen, in denen man sich nicht wenigstens einmal zum gemeinsamen sportlern gesehen hat. Ich möchte mir nicht vorstellen, wenn es diese Gruppe nicht mehr geben würde. Samstag geht es weiter mit euch Verrückten. Ich freue mich drauf.

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

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