Ich im Arsch und Dione die auf mich wartete…

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Was war ich platt, als ich heute Morgen aufgestanden bin. Jetzt weiß ich, wie sich ein Neunzigjähriger jeden Morgen fühlen muss. Hab nur noch den Rollator vermisst ^^ Alles tat weh. Die letzten Tage Freeletics mit intensiven Workouts hinterließen langsam aber sich einen bleibenden Eindruck. Meine Waden machten zu und immer wieder meldeten sich Verkrampfungen. Meine Schultern und Arme fühlten sich platt an, so richtig platt und ausgelaugt. Insgesamt hätte ich lieber Bock drauf gehabt mich auf das Sofa zu legen und die Welt, Welt sein lassen. Dione stand allein und einsam in meinem Coach auf dem Programm für diese Woche und die wollte bezwungen werden. Warum Dione? Wieso nicht was knackig kurzes? Von mir aus auch Aphrodite.

Ich habe mich trotzdem aufgerafft, um Dione zu bezwingen. Habe meine Sporttasche gepackt, 2 Espresso getrunken und 2 Bananen mit Sojajoghurt gegessen und ab ging es mit dem Auto zum Skaterpark. 29 Teilnehmer hatten sich angemeldet und die waren alle da. Wahnsinn das sich so viele Menschen für Freeletics an einem Sonntag Morgen begeistern können. Dann ging es schon los.

Dione wollte bezwungen werden. Die Zeit spielte für mich erstmal keine Rolle. Wollte alles nur heil und ohne Verletzung überstehen. Das Workout verlief sogar richtig gut und die Muskeln spielten, sobald diese warm waren, richtig gut mit. Dione ist immer noch so ein kleines Miststück. 3 Runden immer und immer wieder die gleiche Anzahl von Wiederholungen. Dazu wieder insgesamt 150 Burpees. Diese Woche hatte ich damit 545 Burpees gemacht. Das muss man sich auch erstmal durch den Kopp gehen lassen.

Aber ich habe es geschafft und noch mit PB in einer Zeit von 37:14 Minuten. Ohne die Gruppe wäre das bei mir heute nicht möglich gewesen. Du siehst einfach wie die anderen sich abquälen und ihr bestes geben. Da kann man nicht schlapp machen. Ganz im Gegenteil, dass motiviert und spornt an.

Seit heute weiß ich, was Arne in seinem Video meint, wenn er sagt: „Ich habe die letzte Tage immer wieder über meinen Muskelkater trainiert“. Das ist hart und fordert einen unbändigen Willen ab. Man muss lernen, während der Workouts über den Schmerz und den Muskelkater hinwegzusehen. Mir helfen zwei Sätze dabei, die ich immer in meinem Kopf habe: „Aufgeben ist keine Option“ und „Was ist mein Ziel?“.

Wichtig ist aber auch, die eigene Gesundheit nicht außer acht zu lassen und auf den eigenen Körper zu hören. Wenn nichts mehr geht, dann ist meist zu spät. Gönnt euch also auch Ruhetage. Der Muskel braucht Ruhe, um zu wachsen und sich wieder den nächsten Workouts stellen zu können.

Jetzt freue ich mich vor allem auf eines, zwei Tage Ruhepause. Bevor es nächste Woche mit 3x Hades, Apollon und 2x Jump Max weiter geht.

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

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