Ein Tag voller Sport mit Venus, Hermes, Nemesis & Co

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Gestern, 6 Uhr am Skatepark. Dieses mal sogar mit weiblicher Unterstützung. Top ihr Raketen. Um diese Uhrzeit Sport zu machen, kostet viel Überwindung, vor allem wenn man es nicht gewöhnt ist, wie wir „early birds“. Nach nur 3 Stunden Schlaf, Spätschicht den Tag davor, Hitzeschlacht in der Wohnung und Sohnemann die ganze Nacht nur am Husten, war ich froh, überhaupt auf dem Platz zu stehen. Geplant hatte ich „Kronos“ als morgendliches Workout. Ich hatte richtig Bock darauf gehabt, aber nicht nach der Nacht. Müde und ausgepowert fühlte ich mich. Es half kein jammern. Die Wahl fiel auf „Venus“ und Frank schloss sich direkt an.

Venus: 50 Pushups – 20 Situps – 50 Squats (4 Runden)

Das letzte mal hatte ich „Venus“ im Februar gemacht. Eine gefühlte Ewigkeit her. Nach den 4 Runden standen 200 Pushups, 80 Situps und 200 Squats auf der Liste. Ein guter Start in den Tag, den ich gut in den Schultern zu spüren bekam. Die Zeit blieb bei 19:55 Minuten stehen. War ich nach der letzten Nacht froh überhaupt unter 20 Minuten geblieben zu sein.

Kurz ausgeruht und weiter ging es mit „Hermes„. Ein Workout, was meines Erachtens immer geht. Frak konnte ich ebenfalls zu dem Workout überreden. Der ist aber auch für jeden Scheiss zu haben ^^

Hermes: 2x20m Run – 10 Pushups – 30 Sekunden Pause – 2x20m Run – 10 Pushups – 30 Sekunden Pause – 2x20m Run – 60 Sekunden Pause (à 4 Runden)

Die Pushups habe ich ab der zweiten Runde alle als „Diamond Pushups“ gemacht. Ein wenig Herausforderung und Abwechslung soll schon noch sein. Meine Zeit – 11:34 Minuten.

Es kommt eben nicht immer darauf an eine neue persönliche Bestzeit aufzustellen, sondern das Workout gemacht zu haben. Dabei bitte immer auf eine saubere Ausführung achten. Das bringt am Ende euch eher zum Erfolg, als wenn man sich selber „betrügt“. Was hatten wir beim letzten Technik Training mit Andy gelernt? „Sei kein Spaßt!“ Recht hat er. Wer bei den Übungen nicht auf eine saubere Ausführung achtet, bescheißt sich zum einen selbst und tut zu anderen seinem Körper mit Sicherheit nichts Gutes.

Am Nachmittag hatte ich etwas Zeit und vor allem richtig Bock Freeletics zu machen, trotz der Schwüle in der Wohnung. Die Luft war sprichwörtlich zum schneiden. Den Anfang machten 50 Burpees, gefolgt von „Nemesis„.

50 Situps – 10 Climbers – 40 Situps – 20 Climbers – 30 Situps – 30 Climbers – 20 Situps – 40 Climbers – 10 Situps – 50 Climbers

„Nemesis“ ist zwar ein kurzes Workout, dafür aber auch knackig. Am Ende war ich erstaunt, denn es stand eine neue persönliche Bestzeit an. Hätte nicht gedacht, dass es so gut läuft. Mit 6:31 Minuten hatte ich meine PB um satte 45 Sekunden verbessert. Wenn es mal läuft, dann läuft es und damit meine ich nicht nur den Schweiß.

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Pushups sind neben den Burpees einer meiner absoluten Favoriten bei Freeletics. Da ich immer auf der Suche nach Abwechslung bin, wollte ich nicht nur normale Pushups machen, sondern eine andere Ausführung probieren. Die Wahl fiel auf „Raised Leg Pushups„. Auch was feines. Hier muss man besonderes Augenmerk auf die Technik legen, damit der ganze Oberkörper gestreckt bleibt und als ganzes runtergeht. Geile Nummer sag ich nur und knallt ordentlich in die Arme. 25 waren es an der Zahl.

Danach noch 50 „Diamond Pushups„. Oha, da weißte Bescheid. Ich liebe die Dinger. Damit waren es heute insgesamt 355 Pushups. Wenn das keine dicken Arme und Schultern gibt, dann weiß ich auch nicht mehr was ich noch machen soll ^^

Zum Abschluss „25 Flat Out Burpees„. Die gaben nochmal ordentlich Bumms in meine alten und müden Knochen. Ein toller Tag mit viel Sport ging zu Ende. Den Abend hieß es für mich nur noch Füße hoch und relaxen.

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

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