Man muss schon verrückt sein…


Oder man trifft sich eben mit der geilsten Truppe der Welt, den „early birds“. Denn wer steht nach einer Spätschicht und nur paar Stunden Schlaf schon wieder um 5 Uhr auf? Genau, nur eine kleine eingeschworene Gruppe von herrlich Verrückten. Ich bin einer davon und kann mir fast nichts schöneres vorstellen. Da ich ohne Freeletics Coach momentan trainiere, aus bekannten Gründen, habe ich freie Auswahl was ich machen möchte. Diese Woche werde ich mich noch ein wenig schon. Gerade in Hinsicht auf die laufende Burpee Challenge, die ihren Tribut fordert. Beine schwer, Brust und Schultern immer breiter sowie es immer Kräfte zerrender wird. Das ein oder andere mal hatte ich mir schon gewünscht einen Tag mal nichts machen zu müssen. Ausser faul auf der Couch rumlungern und ein paar Serien anzuschauen oder zu lesen. Wer mich kennt weiß das mir das schwer fallen würde, so verlockend wie das klingt. Burpees oder laufen im Wald geht immer. Oder?

Da ich dieses Wochenende arbeiten musste und vor der Arbeit nicht den großen Ansporn hatte 100 Burpees weg zu kloppen, ich nach der Arbeit keine Zeit mehr hatte, da es zu spät wurde und die Nachbarn sicherlich schlafen wollten, musste ich die Burpees auf der Arbeit machen. Zu was sind Mittagspausen sonst da. Um nicht nach den Burpees Stunden noch im eigenen Bratensaft zu sitzen, habe ich die Hundert auf 2×50 Wiederholungen aufgeteilt. Dabei kam mir die Idee, doch meine zwei Jahre alte persönliche Bestzeit mal sonst wohin zu schicken. 2:12 Minuten hieß es zu schlagen. Bei den ersten 50 Burpees wollte ich das Tempo testen, was ich brauche, um die Zeit zu unterbieten. Das mir dabei eine Zeit von 1:55 Minuten gelungen ist war nicht zu erwarten und daher freute ich mich um so mehr. Also nachdem ich wieder zu Atem gekommen bin. So nach gefühlten 10 Minuten. Hardcore, sag ich nur. Besonders da die Beine ab 30 Wiederholungen schwer wie Blei werden. Da heißt es durchbeißen und Tempo halten.

Am Sonntag wieder arbeiten. Platz hatte ich mir in einer Ecke geschafft und schon konnte es los gehen. 2×50 Burpees und mit den Zeiten von 2:12 und 2:15 Minuten sahen diese nicht viel schlechter aus, als einen Tag davor. Die Maschine lief.

Heute am Montag hatte ich frei. Skatepark. Sechs Uhr. Hermes zum war machen. Da normale Pushups zu langweilig sind, habe ich die Pushups als Diamonds, Side to Side, Commander und normale Pushups gemacht. Bringt eine schöne Abwechslung und verschiedene Muskelgruppen ins Spiel.

Hermes: 2x20m Run – 10 Pushups – 30 Sekunden Pause – 2x20m Run – 10 Pushups – 30 Sekunden Pause – 2x20m Run – 60 Sekunden Pause (à 4 Runden)

Es folgte Hera, auf Marin seinem Wunsch. Glaubt mir, ich habe ihn während dem Workout für den Vorschlag gehasst. Mehr als einmal. Ich hasse laufen vor sieben Uhr. Das bekomme ich echt nicht hin. Meine Beine sind da noch zu schwer und überhaupt, ne Runde mimimimi.

Hera: 40 Jumps – 60 Sekunden Pause – 400m Run – 60 Sekunden Pause (à 5 Runden)

Diese Jumps sind ebenfalls der Knaller. Gehen ordentlich auf die Beine und die Pumpe läuft. Ich hab es geschafft. Aufgeben war nie eine Option und mit 22:41 Minuten gab es sogar eine persönliche Bestzeit. Danach war ich einfach nur noch durch. Mein Plan sah heute morgen im Kopf noch anders aus. Zwei oder drei kleine Workouts und dann „toes to bar“ und Pullups üben. Wie es immer so, meist kommt es anders als man denkt.

Danach nach Hause und dort ging es weiter mit 2×100 Burpees. Mit 5:19 und 5:25 Minuten lief es runder als ich dachte. Steckte mir Hera noch fies in den Knochen. Aktuell habe ich noch 600 Burpees vor mir bis Monatsende. Dann ist die April Burpee Challenge geschafft und ich werde mir Sicherheit einen oder zwei Tage nichts machen. Einfach nur Restday!

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

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