Mein erster Hell Day – morning and late shift

Michael_ClaSe
Ganz ehrlich Leute, morgens trainieren ist absolut nicht mein Ding. Um 08:30 Uhr hieß es schon am Skaterpark mit Claudia treffen. Um die Zeit hatte ich gerade mal einen Espresso und zwei Bananen inhaliert. Das musste reichen, um den ersten Teil meines „Hell Day“ zu bezwingen, der mich in Form von „Hades“ begrüßte. Morgens brauche ich normal eine Weile, um erst einmal meine Gedanken zu ordnen, Espresso zu trinken und die darauf hoffen, dass die Lebensgeister in meine Knochen zurückkehren.

Nachdem ich meinen Kleinen in die KiTa gebracht hatte, war die nächste Überraschung ein Stau auf der A3. Natürlich immer dann, wenn man eh schon knapp in der Zeit ist. Am Skaterpark angekommen, kurzes Schwätzchen gehalten und los ging es. Heute nur zu zweit, aber wenigstens in angenehmer und netter Begleitung. Hades hatte es wieder in sich. Letzte Woche bereits dreimal mit Hades gerungen, steht der Kerl diese Woche schon wieder zweimal auf dem Plan.

Die erste Runde lief echt gut und die Zeit stand bei knapp über 6 Minuten. Wenn man das mal drei rechnet, sollte eine Zeit unter 20 Minuten am Ende auf der Uhr stehen. Sollte! War aber nicht. Ab der zweiten Runde hatte ich heute morgen echt zu kämpfen. Ich hasse es morgens schon Vollgas zu geben. Aber Aufgeben ist keine Option. Die zweite Runde war durch und die Zeit bei ca. 8 Minuten und dann kam die letzte Runde. Da hieß es nochmal die letzten Kräfte zu mobilisieren. Pullups tun inzwischen schon weh und fallen bei jeder Wiederholung immer schwerer. Die dritte Runde hatte ich hinter mir gebracht und die Zeit blieb bei 24:18 Minuten stehen. Damit knapp 4 Minuten langsamer als das letzte mal mit Hades.

Danach hieß es Gas geben, zurück nach Hause, Duschen und ab zur Arbeit. Bevor es am Abend an der SportUni mit Jump Max und Venus weiter ging.

Pünktlich zum zweiten Teil meines Hell Days musste es natürlich anfangen wie aus Eimern zu schütten. Um die Wartezeit angenehmer zu gestalten und vor allem trocken zu bleiben, haben wir kurzerhand ein Sit-in Max in Roger seinem Landrover veranstaltet.

Da ich seit ein paar Tagen schon Probleme mit meinen Waden hatte, die sich immer wieder verkrampften und die Muskulatur einfach „zu“ war, hatte ich Roger gefragt, ob er mir die „tapen“ kann. Gesagt getan. Draußen war alles nass, daher musste das ganze kurzerhand in seinem Landrover statt finden. Wie das ausgesehen hat, könnt ihr anhand der Bilder sehen.

Danach ging es los. Schließlich warteten noch Venus und die Jump Max auf mich. Gut das Roger bei Venus mit zog, dass gab nochmal einen ordentlichen Schub. 50 Pushups, 20 Jackknifes und 50 Deep Squats. Das ganze 4 Runden lang. Die Pushups werden ab der zweiten Runde zur Qual und sind in der vierten Runde die Hölle. Was ein brennen in den Schultern und Armen. Man hätte damit einen Waldbrand entfachen können. Da sind die Jackknifes und Deep Squats die reinste Erholung. In der letzten Runde hatte ich es Peter zu verdanken, dass ich die Pushups überhaupt noch in einer halbwegs passablen Zeit durchziehen konnte. Danke Peter. Am Ende stand eine Zeit von 20:19 Minuten auf der Uhr. Mein Ziel war es, unter 20 Minuten zu bleiben. Egal, das nächste mal.

Danach noch das letzte Workout Jump Max gemacht. Mit meinen Rückenschmerzen, die ich seit ein paar Tagen hatte, keine einfache Sache. Aber es ging und meine Rückenschmerzen sind ein Tag danach fast schon verschwunden. Mit 180 Wiederholungen war das ganze ein guter Abschluss.

Meinen ersten Hell Day hatte ich geschafft und ging besser, als ich dachte. Der zweite Hell Day folgt Morgen. Dieses mal steht Hera, Squat Max und Artemis an. Artemis wird dabei eine ganz knackige Nummer.

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

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