Zweiter „Hell Day“ mit Hera, Jump Max und Artemis

Artemis Workout
Morgens um 8 in Deutschland und ich hatte die Ehre mit „Hera“ und „Jump Max“. Mein Freund „Artemis“ folgt erst heute Abend. Da ich mir den morgendlichen Stau auf der A3 Richtung Skaterpark ersparen wollte, musste der Wald um die Ecke heute daran glauben. Dank der Runtastic App „Laufen“ konnte ich mir ziemlich genau die 400m Strecke via GPS abmessen. Hera beinhaltet insgesamt 5 Runden mit jeweils 40 Jumps, 60 Sekunden Pause, 400m laufen, 60 Sekunden Pause und dann wieder alles von vorn.

Das Wetter stimmte und im Wald ließen sich heute Morgen auch noch keine Mücken blicken. Meist merken die Viecher immer, wenn ich nur den Wald betrete und stürzen sich dann wie ein paar japanische Kamikaze Flieger auf mich, um an jede freie Stelle mich zu pisaken. Drecksviecher.

„Hera“ hatte ich in 23:26 Minuten hinter mich gebracht. Ist eigentlich ein nettes, entspanntes Workout. Klar geht die Pumpe und im laufen bin ich immer noch nicht der schnellste, aber ich spüre das ich nicht mehr so eine lahme Ente beim laufen bin. Sondern für meine Verhältnisse auch mal Gas geben kann. Bei Hera kann ich mich nur noch über das laufen zeitlich verbessern. Die jeweils 40 Squats hatte ich jedes mal komplett durchgezogen. Für mich heißt das, nächstes mal noch mehr Gas geben. Danach ging es nach Hause um „Jump Max“ zu absolvieren. 180 Wiederholungen in 5 Minuten waren ok. Hier war ich schon mal besser. Muss aber zugeben, dass ich bei den Squats meine Freundin „Hera“ bemerkbar gemacht hatte. Ein schönes gleichmäßiges brennen in den Oberschenkeln war der Dank.

Abends ging es dann weiter im Skaterpark. Zusammen waren wir 7 Leute, die sich trotz des WM Spiels Deutschland vs. USA getroffen hatten. Man muss auch mal Prioritäten setzen ^^

„Artemis“ ist ne richtig fiese Nummer und den ganzen Tag über hatte ich schon Respekt davor. 50 Burpees am Anfang zieht man mal schnell durch. Danach kommen meine persönlich gefürchteten Pullups und das nicht zu wenig. 50 an der Zahl sind eine klare Ansage. Die ersten 6 habe ich sogar mit Stern hinbekommen. Eine Leistungssteigerung ist in den letzten Wochen immerhin ersichtlich. Danach ging es mit den negativen weiter. Das war die Hölle kann ich euch sagen. Was ein brennen in den Schultern und im Latt. Irgendwie war dann der 50-zigste geschafft und nun mussten 100 Pushups gemeistert werden. Ganz ehrlich, wie kann man sich so eine kranke Scheiße ausdenken. 100 Pushups, nachdem was man schon vorher machen musste. Ich habe es durchgezogen und wirklich versucht die Qualität die ganze Zeit zu halten, was am Ende natürlich nicht mehr ganz so perfekt gelungen ist. Bei dem brennen in den Schultern hatte ich schon gedacht, mein Shirt steht in Flammen.

Die 150 Squats die danach kamen, ließen mich meine Freundin „Hera“ und die Squat Max von heute Morgen spüren. Der Oberschenkel brannte und die Kraft ließ bei jeder Wiederholung immer mehr nach. Es hieß einfach nur noch kämpfen und durchbeißen. Als die erledigt waren, kamen nochmal 50 Burpees zum krönenden Abschluss. Ich liebe Burpees, wirklich! Wenn man diese mit Seitenstechen machen muss, dann ist das keine lustige Nummer mehr. Das wichtigste ist, ich habe es geschafft. Auch dank Peter, der aus mir das letzte an Reserven heraus geholt hatte. Danke dafür. „Artemis“ hatte ich mit einer Zeit von 25:57 Minuten erledigt. Das war bei weitem besser, als ich erwartet hatte.

Zum Abschluss hatten wir noch ein Situp Max gemacht. Mit 115 Wiederholungen war ich mehr als zufrieden für heute. Der zweite „Hell Day“ war geschafft und am Sonntag folgt der dritte.

Michael Wünsche

Blogger, Fotograf, Techie, iOS und Android Fan, Reisender, Espresso Genießer aus Frankfurt am Main, Berliner mit Leib und Seele, halber Sachse, BVB Fan aus vollem Herzen. Verfolge auch meine Blogs bloghandy.de und blogfotografie.de

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